Objektanalyse - Immobilien-Service Martensen

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Blower-Door-Test (Differenzdruck-Messverfahren)
Physikalisches Prinzip

Durch einen  Ventilator wird Luft in das zu untersuchende Gebäude gedrückt oder herausgesogen. Dabei entsteht ein Differenzdruck zur Gebäudeumgebung. Solche Druckdifferenzen entstehen auch natürlich, wenn z.B. Wind weht und dabei auf eine Fläche wie eine Hausmauer trifft. Die entstehende Druckdifferenz wird dann bewertet und liefert Rückschlüsse zur Dichtigkeit des Gebäudes. In Verbindung mit einer Wärmebildkamera können so Auswirkungen aus Wärmelecks signifikant dargestellt werden.Das Differenzdruck-Messverfahren sollte an jedem Neubau und Umbau durchgeführt werden, um evtl. vorhandene Fehlstellen der Gebäudehülle frühzeitig zu lokalisieren. Bei der Messung geht es um zwei Ziele. Erstens darf die Luftmenge, die der  Ventilator fördert und die durch unvermeidliche Fugen usw. entweicht, höchstens 3,0 mal in der Stunde die Luft im Gebäude austauschen und zweitens sollte derjenige, der die Messung durchführt, auch die Fehlstellen lokalisieren und dokumentieren, damit diese beseitigt werden können. Es nützt also nichts, einen Blower-Door-Test durchzuführen, dann festzustellen, dass die Norm nicht eingehalten wird, ohne eine genaue Ortung der Leckstellen vorzunehmen. Typische Luftwechselraten als Ergebnis der Gebäude-Dichtheitsmessung sind: bei undichten Altbauten 4 bis 12 h−1; bei Neubauten ohne besondere Sorgfalt 3 bis 7 h−1; bei Niedrigenergiehäusern 1 bis 2 h−1 und bei  Passivhäusern 0,1 bis 0,6 h−1.

https://de.wikipedia.org/wiki/Differenzdruck-Messverfahren






 
 
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